Kinderdorf

Wissenswertes über das Kinderdorf

Eine Entwicklung die sich sehen lässt; vom Buschland hin zu einem Kinderheim

1999 als die Frauen des Tikondane Women’s Club die 20 Hektaren Land erwarben, bestand weder ein Gebäude, noch war es möglich die Felder zu bepflanzen. Es mussten einige Rodungsarbeiten erledigt werden, bis die Frauen wenigstens ein Feld mit Mais bepflanzen konnten.

Heute ist die Institution in der Lage, 21 Kinder und 3 Studenten einen Familienersatz zu bieten und mit drei Angestellten das Dorf zu bewirtschaften. Im Ackerbau bearbeiten sie nun regelmässig ca. 6 Hektaren und bepflanzen einen grossen Gemüsegarten.

Durch diese erwirtschafteten Eigenmittel und mit Hilfe von Spenden wird das Waisenprojekt angemessen und fortwährend weiterentwickelt.

Die derzeitige Infrastruktur besteht aus:

  • Einem grossen Wohnhaus für die Kinder (max. Platzangebot für ca. 24 Kinder)
  • Zwei Gebäude für die Angestellten
  • Küche mit angrenzendem Ess- und Mehrzweckraum
  • WC und Waschgebäude
  • Ein Unterstand für die Maismühle
  • Wassersystem mit elektronischer Pumpe
  • Acker und Feld in der Grösse von ca. 6 Hektaren
  • Ein grosser Gemüsegarten
  • Eine Solaranlage mit 10 KwP

Seit August 2013 ist das Tikondane Orphanage Centre an das Stromnetz angeschlossen.

Seit Januar 2018 leben die Kinder in Kabwe, weil wegen verschiedenen, personellen Schwierigkeiten das Kinderheim temporär von uns geschlossen wurde.

Seit April 2019 haben wir nun das zweite Standbein in Kabwe durch die Miete einer schönen und kindergerechten Liegenschaft definitiv eröffnet.

Die Wiedereröffnung im Tikondane ist auf Ende 2019 vorgesehen.

Aus verschiedenen Gründen konnte die Wiedereröffnung bis Dezember 2022 nur teilweise realisiert werden. Im Januar 2023 starteten die Arbeiten einer Totalrenovation. Diese sind nun weit fortgeschritten. Die Wiedereröffnung in Mpima findet nun definitv am 1. Mai 2023 statt. Das gemietete Haus in Kabwe wurde auf Ende April 2023 gekündigt.

Seit Mai 2023 sind nun alle Kinder wieder im Mpima Dairy Scheeme zu Hause. Das ganze Gelände ist nun aus Sicherheitsgründen eingezäunt.

Wegen immer wiederkehrenden grossen Stromunterbrüchen des nationalen Stromnetzes, konnte dank grosszügigen Spenden eine Solaranlage finanziert und installiert werden.
Seit Mitte Oktober 2025 ist die Anlage nun in Betrieb und produziert regelmässig Strom.

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