
Unsere Geschäfts- und Besuchsreise 2026 ist nun schon wieder vorbei und war von vielen positiven Überraschungen gekennzeichnet. Unter Anderem stellte uns unser Universitätsstudent Shafty ein von ihm gestartetes Projekt vor, dass uns so richtig zum Staunen brachte. Er erhält nämlich von einer Spenderin pro Monat einen Beitrag von Fr. 50.00 an seine Lebenskosten. Mit diesem Geld hat er nun ein Umweltprojekt gestartet und konnte zwei grosse Seecontainer mieten. Diese Container dienen ihm als Lagerhalle für gesammelte Plastik- und Petflaschen, Aludosen und Metall. Er hat eine Mitarbeiterin und einen Mitarbeiter anstellen können. Ihre Arbeit besteht darin, dass sie von den Menschen im Wohnviertel dieses Sammelgut entgegen nehmen, wägen und dann pro Kilo den Sammlerinnen und Sammler abkaufen. Der Abfall wird nun sortiert und in den Containern gestapelt bis er voll ist. Das Sammelgut wird dann von einer Firma abgeholt und abgekauft. Laut seinen Angaben ist das Projekt bereits schon selbsttragend und wirft sogar einen kleinen Gewinn ab. Seine Idee ist es, dass innerhalb der Wohnviertelbevölkerung alle etwas verdienen und zusätzlich einen Beitrag zur Verminderung der Umweltverschmutzung beitragen. Wir sind sehr gespannt wohin sein Engagement noch führen wird. Als wir ihn besuchten musste er gerade in der Universität seine Halbzeitprüfungen ablegen und er war sehr zuversichtlich, dass er es schaffen wird für die letzten drei Jahre Studium die Voraussetzungen zu erfüllen. Elsbeth und ich sind sehr stolz auf ihn. Er zeigt uns, dass es sich lohnt in die Tikondanekinder und Jugendlichen zu investieren. Bravo!!!!









